Friedrich Götte „Bass?“ „Den hört man doch nur, wenn er fehlt!“ Als ich vor einiger Zeit eingeladen wurde, um an  einem der berühmten „Monday nights“ mitzuspielen,  da war ich sehr erfreut: da war  Spielfreude, da war  feeling, da war Musik, da war der Blues.  Seit meiner Jugend spiele ich als Autodidakt auf den  6 Saiten, aber an diesem Abend war klar: zu zwei  Gitarren noch eine dritte dazu, das bringt nicht viel.  Also: weniger ist mehr! Ich sattelte um auf die 4  Saiten, kaufte mir einen Bass, bastelte einen  Verstärker zusammen und fing an, das  ungehörte  Fundament bei den Monday nights zu bilden... (vgl.  Überschrift!)  Inzwischen haben sich andere Instrumente und neues Equipment eingefunden und  die Spieltechnik hat sich erweitert...  Es macht mir viel Spaß mit den „Monday Night All Stars“ zu spielen, sie im  „Kellerbereich“ zu erweitern und damit die Musik irgendwie „runder“,  „substantieller“, „tiefgründiger(!?)“ oder  halt nur „bassiger“ zu machen. Es  grummelt so schön im Bauch mit  ordentlich Bass, manchmal dröhnt es  auch etwas, manchmal ist es funky oder  walkig, oder halt . . .                . . . der Blues!